Ketogene Diät: Abnehmen mit Keto-Ernährung
Was ist die ketogene Diät?
Bei einer ketogenen Diät nimmt man maximal 5 % bzw. 20 g Kohlenhydrate pro Tag zu sich. Dabei sollte man gleichzeitig darauf achten, ca. 1 g pro kg Körpergewicht Proteine zu sich zu nehmen. Ansonsten stehen hauptsächlich Fette auf dem Speiseplan (am besten cis-ungesättigte Fettsäuren). Bei einer klassischen Keto-Diät entsteht so mindestens ein 5:1 Verhältnis zwischen Fetten/Proteinen und Kohlenhydraten. Essen solltest du im Wesentlichen Fleisch, Fisch und Milchprodukte sowie Eier und Nüsse. Auch Avocado, Oliven und kohlenhydratarmes Gemüse und Obst kannst du auf deinen Speiseplan schreiben. Allerdings sind die meisten Früchte wegen ihres hohen Gehalts an Zucker tabu - genauso wie Kartoffeln und getreidehaltige Produkte.
Ziel dieser Ernährungsform ist das Auslösen der Ketose, also des Abbaus von Fetten zu Ketonkörpern als Energieträger.
Welche Lebensmittel sind ketogen?
Jetzt fragt man sich zurecht "Was darf man bei der Keto-Diät essen?" Erlaubte Lebensmittel sind: Fette, Proteine und Low-Carb-Gemüse, eine detaillierte Liste findest du auch auf unserer Seite: Ketogene Ernährung.
Was ist tabu bei Keto?
Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten wie Brot, Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte sowie zuckerhaltige Produkte, Softdrinks, Süßspeisen, Alkohol und bestimmte Obstsorten wie Weintrauben und Bananen sind tabu bei einer ketogenen Diät.
Häufige Fehler bei der Umstellung zur Keto-Diät
Während unser Körper Ketone aus Fett produziert (endogene Ketone), können exogene Ketone von außen zugeführt werden – unabhängig von der Ernährung. Die Vorteile:
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Zu viel Eiweiß, zu wenig Fett. Vor allem in der Anfangsphase sollte die Ernährung zu 80 % aus Fett bestehen.
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Zu viele Kohlenhydrate: die Reduzierung von Carbs führt wider Erwarten nicht zu weniger Energie oder Konzentration. Der Körper produziert pro Tag bis zu 200 g Glukose selbst, die Ketonkörper sind dann die bevorzugte Energiequelle für unser Gehirn.
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Zu viel Essen: Versuche zu lernen, auf deinen Körper und dein Hungergefühl zu hören.
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Verzicht auf Obst und einige Gemüsesorten: Du kannst z. B. Tomaten, Bananen oder Kartoffeln essen, wenn dies innerhalb deiner Kohlenhydrattoleranz liegt.
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Alkoholkonsum: Dass Alkohol ebenfalls Kalorien hat, wird häufig vergessen. Verzichte insbesondere in der Anfangsphase am besten komplett darauf. Später kannst du lediglich stark zuckerhaltigen Alkohol ausschließen.
Keto-Diät zum Abnehmen: Vorteile & Risiken
In der Regel nutzt dein Körper hauptsächlich Kohlenhydrate als Energiequelle, die zu Glukose abgebaut werden. In der Ketose befindet sich dein Körper in einem metabolischen Zustand, bei dem er stattdessen Fett nutzt. Wird die Zufuhr von Kohlenhydraten nun drastisch reduziert, sinkt der Glukosespiegel im Blut. Nun fängt dein Körper an, Fettsäuren aus Fettgewebe zu mobilisieren und diese in deiner Leber zu sogenannten Ketonkörpern umzuwandeln. Die Ketonkörper dienen dann als alternative Energiequelle für Gehirn, Muskeln und anderes Gewebe.
Aber nicht nur die richtige Ernährung ist bei der Keto-Diät ausschlaggebend für den Erfolg. Auch eine gesunde Lebensweise ist entscheidend. Dazu gehört beispielsweise:
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Regelmäßige Mahlzeiten: Sorge so für einen stabilen Blutzuckerspiegel und Stoffwechsel.
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Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität und Sport sorgen für eine schnellere Fettverbrennung. Insbesondere geeignet sind Ausdauersport und Krafttraining.
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Genug Trinken: Unterstütze deine Nieren und beuge Dehydration vor. Durch den Wasserverlust während der Ketose ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr essenziell, um den Stoffwechsel zu unterstützen und Kopfschmerzen oder Erschöpfung vorzubeugen.
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Viel Schlaf: Wenn du zu wenig schläfst, ist dein Hormonhaushalt gestört und deine Fettverbrennung gehemmt.
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Ausreichend Elektrolyte: Versorge dich mit Natrium, Kalium und Magnesium, um Symptome wie Müdigkeit, Muskelkrämpfe oder Kopfschmerzen (die sogenannte Keto-Grippe) zu vermeiden.
Aufgrund der erhöhten Fettverbrennung und des gesteigerten Wasserverlusts wird eine ketogene Diät häufig bei einem Wunsch nach Gewichtsreduktion angewandt. Außerdem hat sie viele weitere Vorteile für die Gesundheit, mehr dazu auf unserer Seite zur ketogenen Ernährung.
Aber die ketogene Ernährung hat auch Nachteile, so kann es langfristig zu Nährstoffmangel kommen und es können sogar Nierensteine aufgrund des veränderten Elektrolythaushalts entstehen. Hinreichend bekannt ist auch die sogenannte Keto-Grippe, hier reagiert dein Körper mit grippeähnlichen Symptomen wie Schwäche, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder auch Mundgeruch.
Um diesen Risiken vorzubeugen empfehlen wir grundsätzlich die Einnahme von exogenen rBHB-Ketonen von Prüvit. Die Ketone, die bei einer Keto-Diät vom Körper produziert werden, sind endogene Ketone. Exogene Ketone können von außen zugeführt werden und bewirken die gleichen Vorteile einer ketogenen Ernährung, ohne auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen.
Fazit: Lohnt sich die ketogene Diät?
Die ketogene Diät ist eine effektive Methode zur Gewichtsreduktion und bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Durch die Umstellung auf Fett als primäre Energiequelle fördert sie die Fettverbrennung, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und kann die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Gleichzeitig erfordert sie jedoch strikte Einschränkungen, was eine gewisse Disziplin und Planung voraussetzt.
Besonders geeignet ist die Keto-Diät für Menschen, die nachhaltig abnehmen möchten, sich mehr Energie und mentale Klarheit wünschen oder gesundheitliche Vorteile wie eine verbesserte Insulinempfindlichkeit anstreben. Sportler, biohacking-affine Personen oder Menschen mit bestimmten Stoffwechselerkrankungen können ebenfalls profitieren. Allerdings ist die Ernährungsform nicht für jeden ideal – Personen mit Nierenproblemen, Schwangere oder Menschen mit Vorerkrankungen sollten vorher ärztlichen Rat einholen.
Um die Umstellung auf Ketose zu erleichtern und mögliche Nebenwirkungen wie die Keto-Grippe zu vermeiden, kann die Einnahme von exogenen Ketonen von Prüvit eine sinnvolle Unterstützung sein. So lassen sich die Vorteile der ketogenen Ernährung nutzen, ohne komplett auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen.